UPLAND Tips Aktuell

Upländer Dieter Schütz tritt erneut als FDP-Direktkandidat in Waldeck an

Auf ein Neues! Nach all den Irrungen und Querelen in der Landespolitik in den vergangenen zwölf Monaten machte der Landtag durch seine Auflösung den Weg für Neuwahlen frei. Am Sonntag, 18. Januar 2009 sind die hessischen Bürgerinnen und Bürger abermals aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Neben den Bewerbern Wilhelm Dietzel (CDU, Liste 1), Hannelore Eckhardt (SPD, Liste 2), Daniel May (Bündnis 90/Grüne, Liste 4), Dieter Kahlhöfer (Linke, Liste 5) tritt mit dem 46-jährigen Upländer Unternehmer Dieter Schütz (Willingen) für die FDP (Liste 3) zum zweiten Mal ein heimischer Direktkandidat an.
? Dieter, besonders mit den vielen Stimmen aus dem heimischen Upland hast Du es 2008 auf 10,2 Prozent der Erststimmen in Waldeck gebracht. Das war ein beachtliches Ergebnis. Wie bewertest Du den Erfolg im Rückblick? 

! „Bei einer solchen geheimen Wahl kann jeder Mitbürger sein Votum abgeben, insofern ist das natürlich auch ein Gratmesser für mich gewesen. Über das sehr gute Ergebnis und den Vertrauensbeweis freue ich mich sehr. Ich bin über das Jahr immer wieder darauf angesprochen worden. Und es hat mir gezeigt, dass die Menschen im Upland, die mich kennen und mir etwas zutrauen mich mehrheitlich wählen. Eine solche Bestätigung ist natürlich auch Motivation für meine politische Arbeit.“ 

? „Hessische Verhältnisse“ hat es nach „Finanzkrise“, „verzockt“ und „Datenklau“ auf Platz vier bei der Wahl zum Wort des Jahres 2008 geschafft. Wie fällt Deine politische Bilanz aus? ! 

„Leider sehr negativ. Für Hessen war es ein verlorenes Jahr. Was sich rund um das Thema rot-grüne Koalition unter Tolerierung der Links-Partei abgespielt hat, hat der Demokratie sehr geschadet. Die SPD unter Andrea Ypsilanti hat es nicht geschafft hat, die notwendigen Mehrheiten zu organisieren. „Frau Wortbruch“ hätte den Weg für einen Neuanfang frei machen müssen. Wo jetzt Schäfer-Gümbel drauf steht, ist immer noch Ypsilanti drin. Ich finde es sehr schade, dass eine starke Frau wie Dagmar Metzger in der SPD ihren Hut genommen hat Solche konsequenten Menschen, unabhängig von der Parteizugehörigkeit, tun der Glaubwürdigkeit in der Politik sehr gut. Da drückt der Schuh am meisten. Der Bürger hat leider nicht mehr das Gefühl, dass die Politik ehrlich mit ihm umgeht. Deshalb gehen immer weniger Menschen zur Wahl. Bei der letzten Landtagswahl stellten die Nichtwähler die stärkste Fraktion. Das ist gefährlich für unsere Demokratie.“ 

? Was sind für Dich die wichtigsten Tugenden überhaupt? 

! Ehrlichkeit und konsequentes Handeln. Daran krankt es in unserer Gesellschaft am meisten. Es wird leider viel mehr hinter dem Rücken übereinander als miteinander gesprochen. Politiker, und das sind ganz normale Menschen, die alle nur mit Wasser kochen, beschwören stets die Ehrlichkeit. Mal ganz ehrlich: Welcher Mensch ist Zeit seines Lebens immer ehrlich zu sich und zu anderen gewesen? Ich kenne keinen. Und da fängt für mich die Ehrlichkeit an.“ 

?Welche Fortschritte hast Du mit dem guten Ergebnis in Deiner politischen Karriere gemacht? 

! Ich bin in der Politik angekommen. Mit einem so guten Ergebnis im Rücken merkt man, dass die Kollegen einem genauer zuhören. Mit meinem drei „Chefs“ auf Landesebene (Jörg-Uwe Hahn), Bezirks- und Kreisebene (Heinrich Heidel) und Ortsverband (Holger Vogel) gibt es eine gute Zusammenarbeit. Respekt ist das Zauberwort. Das gilt überall, privat, beruflich und auch in der Politik. Ich freue mich, dass ich zum stellvertretenden Vorsitzenden der FDP in Waldeck/Frankenberg und im Upland gewählt worden bin und möchte bei der nächsten Kommunalwahl 2011 gerne für die Liberalen im Kreis und in der Gemeinde auf einem vorderen Listenplatz kandidieren. Der Landtag bleibt ein weiteres Ziel, auch wenn ich über meinen unveränderten Listenplatz 42 sehr enttäuscht bin und dies meinen „Chefs“ auch klar und deutlich gesagt habe. Nun gilt es, noch erfolgreicher zu werden, damit um ein noch besseres Abschneiden keiner mehr drum herum kommt. Ein Waldecker mehr in Wiesbaden neben Minister Wilhelm Dietzel, der über die Landeliste der CDU sicher im neuen Landtag sitzt, wäre doch auch für das Upland gar nicht so übel – oder?“ 

? Was sagst Du jemanden, der Dich fragt, warum er nach nur einem Jahr schon wieder zur Wahl gehen soll? 

! „Dass die anderen gewinnen werden, wenn er es nicht tut.“ ? 

Und was sagst Du, warum er Dich wählen soll? 

! „Weil er oder sie an mich glauben soll und es sich lohnt, mich zu wählen. Man darf ruhig mal selbstbewusst sein, ohne überheblich zu werden. Ich kann das gut, und ich will das machen!“ 

Welche Aktivitäten sind in dem kurzen Wahlkampf bis zum 18. Januar 2009 geplant? 

! Am Mittwoch, 7. Januar ist um 16 Uhr ein Kaffeetrinken mit dem nordhessischen Spitzenkandidaten Dieter Posch im Cafe Müller bei Wolfgang von der Heide vorgesehen. Außerdem gibt es einige Abendveranstaltungen in den Waldecker Ortsverbänden. An den beiden Samstagen vor der Wahl werde ich am 10. Januar und am 17. Januar am Vormittag bei unseren FDP-Wahlkampfständen in Bad Arolsen und Korbach sein, am Freitag, 16. Januar werde ich ganztägig am REWE-Markt in Willingen und am Samstag, 17. Januar am Nachmittag am REWE-Markt in Usseln meinen gelben Pavillon aufschlagen. Da bin ich im Vorjahr mit vielen Upländern ins Gespräch gekommen. Nur am 10. Januar habe ich ab Mittag alles geblockt, weil da mein Sohn Maximilian seinen zehnten Geburtstag feiert. Das habe ich beim letzten Mal auch so gemacht, denn erst kommt immer noch die Familie. Und ich werde gemeinsam mit Wilhelm Saure-Kellermann auch wieder bei Wind und Wetter unterwegs sein, um im Upland die Wahlplakate zu kleben. Wir waren ein richtig gutes Team vor einem Jahr, das hat Spaß gemacht und gehört auch dazu.“ 

? Deine Prognose zum Ausgang der Wahl? Was erhoffst Du Dir persönlich als Direktkandidat? 
! Ich wünsche mir, dass es eine deutliche Mehrheit für eine Regierung mit einer starken FDP und der CDU gibt, um unsere liberalen Kernthemen Bildung, Wirtschaft und Finanzen durchzusetzen. Den neuen hessischen Ministerpräsidenten werden wir allerdings wohl noch nicht stellen können (schmunzelt). Ich würde mein Ergebnis gerne weiter ausbauen und bitte die Waldecker und die Upländerinnen und Upländer darum, mich wieder zu wählen. Der gelbe Klecks im Upland auf der ansonsten schwarz-roten Landkarte des Kreises sah doch beim letzten Mal ganz gut aus und hat mir viele Sympathien eingebracht.“

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