Das Upland im April 1987

TIPS_4-87
In unserem Rückblick schauen wir auch diesmal wieder zwei Jahrzehnte zurück ins Jahr 1987. Damals hieß es „Der Winter verabschiedet sich aus dem Upland“ – in diesem Jahr ist er leider noch nicht einmal erschienen. Das neue Upland-Maskottchen „REINI“ wurde vorgestellt. Mit großer Mehrheit hatten sich die TIPS-Leser für den schlauen Reinecke Fuchs entschieden, der das Magazin über viele Jahre begleitet hat, zum Beispiel beim REINI-Suchspiel

Im Interview beschreibt sich der einstige Rattlarer Ortsvorsteher Fritz Küthe als „einen Mann der Mitte mit einem steten Bemühen um Gerechtigkeit“. Er porträtierte den höchstgelegenen Uplandort und forderte, dass das Ortsteildenken verschwinden und der Tourismus auch in den kleineren Orten gefördert werden müsse. Weiter forderte der „Sheriff von Rattlar“ die Verwirklichung der Kanalisation, die dann auch endlich kam.
In der „Schlemmerecke“ stellte TIPS das „Alt Willingen“ als Domizil des guten Essens vor und in der neuen Rubrik „Handwerk im Upland“ wurde der Malerbetrieb Behle in Willingen in den neuen Räumen in der Schwalefelder Straße – wo er sich noch heute befindet – vorgestellt..
Wolf Ekkehard Stiller hatte als Schulleiter das Kommando an der Uplandschule übernommen. Im Interview sprach er über sinkende Schülerzahlen, die Einführung der Förderstufe, kritikfreudige Schüler sowie das Ski-Internat Willingen.
Über die Fremdenverkehrslage plauderten im Gespräch mit UPLAND-TIPS Helmut Fitz und Ernst Kesper, der als Marketing-Fachmann demnächst leitende Aufgaben bei der Gemeinde Willingen (Upland) übernehmen soll. Schon damals lobte er die Infrastruktur, hielt Verbesserungen im Ortsbild für notwenig und sprach sich für wetterunabhängige sowie zielgruppengerechte Angebote aus. Vieles davon konnte zum Beispiel mit dem Bau des Lagunen-Erlebnisbades umgesetzt werden.
Einen Bericht in der Serie „Kneipenführer“ war und ist die Linnenkerlstube immer wert. Frisch renoviert zeigt sie sich heute von einer traditionell-modernen Seite. Bei „Bäckes“ entstand 1923 das erste Café-Restaurant, nach Umbau und Erweiterung wurde 1968 die Linnenkerlstube eröffnet, die damals wie heute durch eine besondere Atmosphäre besticht.
Natürlich ist die April-Ausgabe damals wie heute ist nicht immer ganz ernst zu nehmen, wenn es um unsere April-Scherze geht. So posierten damals die SCW-Torhüter Horst-Peter Benedickt und Sven Herchel im verschneiten Hoppecketalstadion und freuten sich darauf, das ein  Rasenheizung installiert werden solle, die bis heute nicht installiert wurde und auch wohl nicht installiert werden wird.
Grüße bekam die Redaktion und die UPLAND-TIPS Leser von der Nationalmannschaft der nordischen Kombinierer vom Weltcup aus Leningrad (Russland). Dem damaligen Team gehörte auch der Willinger Dirk Kramer an.