Willingen bleibt „Heilklimatischer Kurort“ und „Kneipheilbad“

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Der hessische Fachausschuss für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen hat durch das Regierungspräsidium mitteilen lassen, dass die werberwirksamen Prädikate für weitere 10 Jahre in Willingen beibehalten werden können. Usseln bleibt als „Heilklimatischer Kurort“ ebenfalls anerkannt. Die staatliche Anerkennung ist an verschiedene Auflagen geknüpft, insbesondere an infrastrukturelle Einrichtungen und klimatische Bedingungen, die vom Wetteramt aufgezeichnet werden.

Das Prädikat Heilklimatischer Kurort ist ein Gütesiegel für Kurorte, deren Klima therapeutisch wirksam ist. Für die staatliche Anerkennung und Prädikatisierung sind in Deutschland die Kurortgesetze der Länder sowie weitere landesrechtliche Vorschriften maßgebend. Die Voraussetzungen und Maßstäbe für die Anerkennung als Heilklimatischer Kurort werden durch den Deutschen Heilbäderverband e.V., also den Interessenverband der Heilbäder und Kurorte, definiert.
Bürgermeister Thomas Trachte zeigte sich sehr zufrieden über die Bestätigung: „Wir sehen in der Prädikatisierung ein hohes Qualitätsmerkmal. Damit wird der in Gesundheitstourismus vor Ort nachhaltig unterstützt.“
Dies ist auch ein nicht unwesentlicher Wirtschaftsfaktor. Immerhin ist der so genannte „Bäderpfennig“ über 900.000 Euro im Haushalt eine nicht unwesentliche Größe. .
In Deutschland gibt es circa 400 Kurorte, die ein vom Deutschen Heilbäderverband anerkanntes Prädikat führen und in denen Kurbetrieb stattfindet, circa 60 davon tragen das begehrte Prädikat „Heilklimatischer Kurort.“