Heute lesen Sie die 250. Ausgabe des Monatsmagazins UPLAND-TIPS . Ein Jubiläum auf das wir aber gar nicht besonders eingehen wollen. Denn Sie sind es ja, die diese 250 Ausgaben ermöglicht haben. Sie, die Leser und unsere Anzeigenpartner, die dafür sorgen, dass UPLAND-TIPS seit der Nummer 1 im Juni 1986 kostenlos in ihre Haushalte kommt. Dafür einen ganz herzlichen Dank. Bevor wir nun unserem Rückblick in den Juni 1987 wagen, noch eine Bitte in eigener Sache. Möchten Sie, dass wir über eine Aktion oder Begebenheit, etwas Außergewöhnliches oder Kurioses aus Ihrem Ortsteil berichten? Dann scheuen Sie sich nicht bei uns anzurufen Te. 0 56 32 – 69850. Denn UPLAND-TIPS ist immer nur so interessant wie seine Leser. Und die letzten 250 Ausgaben haben gezeigt, dass Sie sehr Interessant sind.
Die Kyffhäuser Kameradschaft Willingen feierte ihr 115-jähriges Bestehen. Seit dem Zusammenschluss 1977 mit der einem Jahr zuvor gegründeten Schützengesellschaft wurden die Interessen beider Vereine gebündelt. Bei einer Jubiläumsveranstaltung wurde die Gründung des Vereins zur Pflege der Kameradschaft nach den Kriegswirren 1870/71 gewürdigt.
Im aktuellen politischen Interview forderte Karl-Wilhlem Schweinsberg (SPD) „Entscheidungen im Sinne der Großgemeinde zu treffen, anstelle anderen Ortsteilen das Wasser abzugraben.“ Nur davon könne die ganze Region profitieren. Weiter hieß es von Seiten des damaligen stellvertretenden Ortsvorstehers, dass es ein fremdenverkehrspolitischer Fehler sei sich gegenseitig Konkurrenz zu machen. Verkehrsberuhigung, Umgehungsstraße und Parksituation in Willingen waren schon damals Gegenstand des Interviews.
Der Ortsvorsteher aus Needar, Heinz Butterweck erklärte, dass er mit der Unterstützung durch die Großgemeinde zufrieden sei und man nicht immer nur fordern dürfe. „Wir können uns nicht mit Willingen, Usseln, Schwalefeld oder Eimelrod vergleichen, die ein wesentlich höheres Steueraufkommen vorweisen“, erklärte er weitsichtig.
Willi Benthin erklärte als Vorsitzender des Vereins MGV Concordia, dass der Nachwuchs ein großes Problem darstelle. Probleme mit denen der Verein auch 20 Jahre später noch zu kämpfen hat.
Damals hieß es „Upländer Schlemmercke“ heute „Upland á la carte“: Die Intention gastronomische Betriebe vorzustellen ist geblieben. Damals war der „Stoppenzieher“ an der Reihe, das ehemalige Lokal im Tenniszentrum im Hoppecketal, das seinerzeit von Bernd Nackas geleitet wurde. In der Rubrik „Meisterköchen über die Schulter geschaut präsentierte Wolfgang Meier, damals wie heute Inhaber der „Alten Post“ köstliche Gerichte zum Nachkochen.
Fußballerisch setzte das Team vom Iberg/Orenberg den Glanzpunkt beim Willinger Straßenfußballturnier und holte den Titel vor der Briloner-Straße. Die Landeligaelf des SCW hielt damals wie heute als elfter der Tabelle die Spielklasse. Sportlich ging es auch bei den Upländer Taubenzüchtern zu, die Erhard Kiel vorgestellt hat. Züchter aus drei Upländer Vereinen („Treu den Bergen Willingen“, „Sturmvogel Usseln“, Gebirgsland Diemelsee/Eimelrod“) nahmen an Preisfluggeschehen teil.
In der Serie „Handwerk im Upland“ stellte sich der Dachdeckerbetrieb Heinrich Gerhard vor, der seinerzeit kurz vor dem 40-jährigen Firmenjubiläum stand.